Lehrerfortbildungen

Expressio­nismus

Aufschrei, Emotion, Pathos, Aufbruch, Neuanfang … all das ist charakteristisch für den Expressionismus in der Kunst. Wie kann aber Architektur, die doch sachlich und besonnen sein soll, expressiv sein? Kann man einen ständigen Aufschrei bauen? Kann ein Baumeister „durch Farben und Formen Tausende zu Jubel und Lust oder zur Trauer stimmen“?

Ablauf

10.00 – 11.30 Uhr     Vortrag: „Expressionismus in der Architektur“
12.00 – 12.30 Uhr     Filmausschnitte: „ Das Cabinet des Dr. Caligari“
14.00 – 14.30 Uhr     Vortrag „Das Filmbild muss Grafik werden“
14.30 – 16.30 Uhr     Workshop: „Ein Bühnenbildmodell entsteht“
16.30 – 17.00 Uhr     Nachbetrachtung

zusammen mit Josef Walch
Workshop „Ein Bühnenbildmodell ensteht“
Ziel

Für ein expressionistisches Theaterstück entsteht eine Bühnenkulisse, die eine Emotion oder Grundstimmung erzeugen soll: Unbehagen, Angst, Hoffnung, Gefahr … Mit „expressiven“ Elementen aus schiefen und schrägen Pappstücken werden Häuser, Straßen, Wälder oder Interieurs geschaffen. Mit Schlaglicht eines Videobeamers oder Lampe kann die affektive Wirkung noch verstärkt werden.

Materialien

Wellpappe, Schaschlikspieße, Styroporplatten

vergangene Termine

4. Februar 2017, Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt

14. März 2015, Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt